Anke Lüders-Gollnick
02.02.2017

Veränderungen in den Vereinigten Staaten

Aus Drei mach Zwei. Direktes Messaging wird stärker.Gestern Nacht erreichte uns die erste Email von Ted McNaught: Critical Alert hätte seinen Paging-Teil sehr sinnvoller Weise an American Messaging abgegeben und konzentriert sich jetzt auf den die Krankenhaus-Anwendungen steuernden Software- und Service-Teil. Aber Freunde blieben sie natürlich, ob dort oder dort (ein bisschen polarisierend zur Zeit dort – sie wohnen im Sommer im Norden (US-Staat Maine) und im Winter im Süden (Florida)).

Ted McNaught ist Urgestein des amerikanischen Pagings, Gründer und wichtiger Aktionär von Critical Alert und war bis gestern Herrscher über das drittgrößte US-amerikanische Paging-Netz. Er war lange Zeit Präsident der Critical Messaging Association – Americas.

In den USA ist Spok (vormals USA Mobility) einziger börsennotierter und (bis gestern?) größter Pagingnetz-Betreiber. Hauptsitz ist Alexandria bei Washington. Die Kollegen und Freunde um Roy Pottle von American Messaging (seit gestern wieder erheblich gewachsen) haben ihren Hauptsitz in Forth Worth bei Dallas in Texas und sind zweitgrößter Betreiber. Dann gibt es noch viele profilierte, selbständige und kreative Betreiber in den „Regionen“. Als Beispiel sei Indiana Paging rund um Chicago genannt.

Zum Bewerten dessen, was in den USA passiert, muss man dichter heran gehen.

Haupt-Kunden der Kollegen dort sind das Gesundheitswesen und die zum Teil „halbe Städte“ einnehmenden Kliniken. Die Funkversorgung ist anders als bei e*Message in Deutschland und Frankreich selbst bei den ganz großen US-Betreibern nicht so einheitlich und gleichmäßig. So, dass die Fusion zugunsten von American Messaging nun vielleicht ein Schritt auf dem Weg sein kann, Amerika groß zu machen ... von „again“ aber keine Rede.

Wir gratulieren unseren Kollegen zu den Entwicklungen und werden in der Zukunft weiter voneinander profitieren. Wir verstehen die unterschiedlichen Bedingungen und können deshalb auch gut von zutreffenden Dingen viel lernen. Ein Projekt sollten wir vielleicht wieder angehen: Die Wetterstationen nicht nur in Europa, sondern auch in den USA auf dafür bestens geeigneter NP2M-Technologie laufen zu lassen. Die WiFi-basierten Stationen „funktionieren“ dort zumindest wirtschaftlich nicht so gut. Denn: Die Paging-Funkversorgung ist nun in den USA wieder ein Stück besser geworden.

Dear Ted and Roy, congratulations, all the best for your teams. Luck. Health. Business Success.

Wünsche aus Europa – aus Berlin und Le Chesnay

Anke Lüders-Gollnick