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Unsere andere Technologie auf der IFA in Berlin. Kein Mobilfunk im herkömmlichen Sinne.

Geschrieben von Dietmar Gollnick | 7.9.2017

Viel Aufmerksamkeit auf der Ausstellung, Aufmerksamkeit, die vor allem der weißen Ware, dem SmartHome, den damit zusammenhängenden Geräten und mehr und mehr auch den Mobilfunkendgeräten gilt.Millionen werden da für die Hallen ausgegeben. Dieses Jahr war besonders viel los bei LG aus Südkorea. Beeindruckende Halle, in die man durch eine Multimedia-Kapelle eintreten durfte.

Consumer-orientiert. Was haben wir damit zu tun?

Millionenfach in den Haushalten Deutschlands und Frankreichs vorhanden sind Wetterstationen. Sie werden durch Conrad Electronic, TFA Dostmann aus dem Taubertal und Technoline aus dem Berliner Umland (Wildau) in Deutschland an Endkunden und Endverkäufer vertrieben. Mit ganz anderer Technologie als LG und Samsung. Und wie die Macher der beiden Letzten berichteten, mit konstantem Erfolg seit fast einem Jahrzehnt. Ein nicht kleiner Teil des Umsatzes der Marktführer rührt aus den Wetterstationen, die mit dem Titel „WETTERdirekt“ gekennzeichnet sind. Das Besondere an diesen Geräten ist, dass nicht nur die aktuelle Temperatur und weitere Wetterparameter angezeigt werden, sondern zusätzlich auch die Wettervorhersage für die folgenden 3-5 Tage übermittelt wird. Und genau das wird mit unserer Technologie zuverlässig realisiert.
Mittlerweile sind die Kataloge dick und enthalten viele zig Modifikationen, die die Kunden gern zu Weihnachten und das ganze Jahr über erwerben.

Folgende Vorzüge wurden mir genannt:

  • Einfach zu bedienen. Kaum Schulungsaufwand in Baumärkten, bei Media Markt oder anderswo.
  • Keine Abos. Der Kunde kauft für 29 bis 90 Euro und kann loslegen, ohne monatliche Kosten.
  • Kein Stromkabel. Der geringe Stromverbrauch ist kein Problem für die Batterie.
  • Design. Die Geräte gefallen den Nutzern. Sie sind quasi zum Möbelstück geworden.
  • Kaum Ausfälle oder Beschwerden, dass die mehrmals am Tage ausgesandten Vorhersagen für eine der 50 Regionen oder einen der 300 Landkreise nicht ankämen.

 

Und das Geschäft macht kontinuierlich Spaß. Verführt auch zum Experimentieren. Mittlerweile weiß man recht gut, was zu welchem Preis bestens beim Endkunden ankommt. Die Station für das Weihnachtsgeschäft 2017 wurde auch schon gezeigt.

 

Reserven im Marketing

Wo man noch mehr machen könnte, ist in der Öffentlichkeitsarbeit. Hunderttausende Haushalte haben eine Wetterstation und wissen nicht, dass ein „embedded Pager“ nach dem neuen Standard NP2M für die dynamischen Informationen sorgt. Zu Preis und Leistung wie es geprüfter Maßen durch andere Technologien nicht geht. Wenn das noch mehr Entscheider wüssten, gäbe es vielleicht noch mehr Ideen. Solche wie die, die Ende 2014 mit dem Innovationspreis Berlin-Brandenburg geehrt wurde: Schaltfunktionen „embedded“ für Energie-Verteilnetze.

Dietmar Gollnick